Eröffnung der Wanderausstellung „Stabil bleiben gegen Diskriminierung im Fußball“

Mit der Wanderausstellung „Stabil bleiben gegen Diskriminierung im Fußball“ setzt der Löwenpudel e.V. gemeinsam mit seinen Partnern ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein demokratisches Miteinander.

Die Ausstellung ist noch bis 13. August 2026 im Stadthaus 1 in Osnabrück zu sehen. Bereits am 8. Juli wurde sie im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell eröffnet. Neben rund 20 Gästen nahmen unter anderem die Osnabrücker Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, VfL-Präsident Holger Elixmann, VfL-Vizepräsident Christoph Determann sowie Vertreterinnen und Vertreter des Löwenpudel e.V. an der Veranstaltung teil.

Gemeinsam Haltung zeigen

In seiner Begrüßung machte der 2. Vorsitzende des Löwenpudel e.V., Christian Harpenau, deutlich, warum die Ausstellung nach Osnabrück geholt wurde:

„Wir wollen, dass die Vielfalt und die demokratischen Werte auch in unserer Kurve gelebt und keine Personen ausgegrenzt werden. Uns ist wichtig, dass wir über verschiedene Formate Aufklärungsarbeit leisten.“

Die Ausstellung besteht aus sieben Themenstationen, die unterschiedliche Formen von Diskriminierung im Fußball beleuchten. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie jede und jeder Einzelne zu einem respektvollen und offenen Miteinander beitragen kann. Ziel ist es, zum Nachdenken anzuregen, Gespräche anzustoßen und Mut zu machen, im Alltag und im Stadion Haltung zu zeigen.

Auch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter unterstrich in ihrem Grußwort die besondere Bedeutung des Sports als gesellschaftlicher Begegnungsraum:

„Diese Ausstellung zeigt, dass Fußball mehr als eine Sportart ist: Fußball ist Gemeinschaft, die Ausbildung von Respekt, Toleranz und einem Werteverständnis auf dem Platz. Es ist wichtig, dass wir uns klar positionieren und Haltung bewahren – das machen der Verein, die Stadt und der VfL Osnabrück.“

Fußball verbindet Menschen

Diskriminierung begegnet Menschen in unterschiedlichsten Formen – sei es durch Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Ableismus oder Antiziganismus. Gerade deshalb ist der Fußball ein wichtiger Ort, um diesen Entwicklungen entschieden entgegenzutreten.

Volker Vößing, Kassenwart des Löwenpudel e.V., brachte dies in seiner Rede auf den Punkt:

„Das Stadion ist ein gesellschaftliches Brennglas. Wir haben im Stadion nicht die Vielfalt, die wir in der Gesellschaft haben, da bestimmte Personengruppen nicht im Stadion vertreten sind. Dennoch ist es eine Brücke, die zwischen den verschiedenen Gruppierungen geschlagen werden kann.“

Diese Brücken zu bauen und den Fußball als verbindendes Element zu stärken, ist eines der zentralen Anliegen der Ausstellung. Sie macht deutlich, dass Vielfalt keine Herausforderung, sondern eine Bereicherung ist – und dass jede Form von Diskriminierung uns alle angeht.

Klare Haltung gegen Diskriminierung: (v. l.) Christoph Determann (VfL-Vizepräsident), Volker Vößing (Kassenwart Löwenpudel e.V.), Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Christian Harpenau (2. Vorsitzender Löwenpudel e.V.) und VfL-Präsident Holger Elixmann.

Die Wanderausstellung „Stabil bleiben gegen Diskriminierung im Fußball“ ist noch bis zum 13. August 2026 im Stadthaus 1, Natruper-Tor-Wall 2, Osnabrück, zu den regulären Öffnungszeiten zu besichtigen.

Wir freuen uns über alle Besucherinnen und Besucher und laden herzlich dazu ein, die Ausstellung zu besuchen und ihre Gedanken im ausliegenden Gästebuch zu hinterlassen.

Weblinks:

„Fußball ist mehr als Sport“: Löwenpudel e.V. eröffnet Ausstellung gegen Diskriminierung (NOZ.de)

Ausstellung gegen Diskriminierung im Fußball im Stadthaus 1 (VfL.de)